ANY GIVEN DAY, HEART OF A COWARD, TENSIDE Berlin 11.04.2019

Any Given Day sind auf Tour durch Deutschland, um den Fans das neue Album ‚Overpower‘ vorzustellen. Als Support haben sie die Bands Tenside und Heart of a Coward mit dabei. In Berlin feierten die Fans eine riesige Moshpit-, Crowdsurfing- und Headbanger-Party.

Tenside

Um 20.30 Uhr begannen Tenside aus München den Konzertabend im Kreuzberger Club ‚Musik und Frieden‘. Die Band wurde 2004 gegründet und hat bisher schon 7 Alben veröffentlicht. Das Konzert begann mit ‚This Is What We Die For‘ – das ist auch der Opener von aktuellen Album ‚Convergence‘. Der Club war schon bei Tenside gut gefüllt, das ist der Vorteil einer späteren Startzeit, als bei Konzerten sonst üblich. „Mögt ihr euch bewegen, auch wenn es in der Woche ist“, fragte Sänger Daniel und fügte hinzu: „Das ist keine Beerdigung“.

Außer ‚Reborn‘ spielten sie ausschließlich Songs vom aktuellen Longplayer – tolle Songs, um das Publikum gleich zu Beginn des Abends richtig heiß zu machen. Vorm letzten Titel wurden die Fans aufgefordert noch mal richtig Lärm zu machen. Das war ein richtig guter Start in den Konzertabend. Die Band hatte natürlich das Album zum Verkauf mitgebracht, sowie auch andere coole Fanartikel.

Setlist Tenside
01. This Is What We Die For
02. Eternal Contempt
03. Unbreakable
04. Reborn
05. Iron Will & Golden Heart
06. The Faceless
07. Faith Over Fears

Heart Of A Coward

Die nächste Band war Heart Of A Coward auf Großbritannien. Seit einigen Jahren haben sie einen neuen Sänger. Aber keine Sorge – die Band funktioniert auch mit Kaan Tasan am Mikrofon perfekt. Er verstand es sehr gut, das Publikum mit in das Konzert einzubinden. „Macht Stimmung“, „Ich will Hände sehen“ oder „Let’s Go“ waren einige der Worte, die er öfters an das Publikum richtete. Die Bühne im Musik und Frieden ist etwa nur 40 cm hoch, aber Kaan stand fast die ganze Zeit auf einem Podest und überragte somit das Publikum, dass sehr dicht am Geschehen dran war. Man kann sagen, die Fans waren fast mit auf der Bühne – Konzertfeeling pur. Der Sound war toll und die Musik ziemlich laut. Dann kam die Aufforderung zum Headbangen – das lassen sich Metal Fans natürlich nicht zweimal sagen.

Es wurde immer wärmer im Club, je mehr sich das Publikum bewegte. Vorm letzten Song ‚Deadweight‘ sagte Kann dann: „Ich brauche eure Stimmen bis ganz nach hinten – nur fünf Worte: I – don’t – give – a – fuck. Das klappte wirklich wunderbar. Das Berliner Publikum war in guter Form. Kurz vor 22 Uhr waren Heart Of A Coward dann fertig, bedankten sich bei den Berlinern und wünschte allen noch eine tolle Zeit.

Setlist Heart Of A Coward
01. Hollow
02. Monstro
03. Turmoil I
04. Shade
05. Nightmare
06. Collapse
07. Drown In Ruin
08. Deadweight

Any Given Day

Any Given Day ist eine deutsche Metalcore Band aus Gelsenkirchen. Ihr aktuelles Album ‚Overpower‘ schaffte wie schon der Vorgänger den Sprung in die Top 20 der deutschen Albumcharts. Erste große Aufmerksamkeit erhielt die Band vor einigen Jahren mit dem Rihanna Coversong ‚Diamonds‘. Der Videoclip dazu hat auf YouTube inzwischen mehr als 10 Millionen Klicks. Any Given Day waren live schon mit so bekannten Bands wie Caliban oder Bury Tomorrow auf Tour. Aktuell sind sie auf Headliner Tour mit dem neuen Album im Gepäck – und Berlin meldete ausverkauft! Vor Beginn des Konzertes von Any Given Day musste auf der Bühne einiges umgebaut werden und die Kabel der Vorbands eingesammelt werden. Das kleine Schlagzeug, welches die Support Bands benutzten, wurde weggeräumt, so dass die Musiker nun viel mehr Platz auf der Bühne hatten. Kurz vor dem Auftritt wurde die Bühne im ‚Musik und Frieden‘ gut eingenebelt – dann wurde es komplett dunkel im Club. Die Band marschierte ein und die Stimmung war sofort unbeschreiblich. Los ging es mit ‚Start Over‘ vom neuen Album. ‚Willkommen bei unserer Tour – Ich will euch springen sehen, von links nach rechts‘, sagte Sänger Dennis – und die Fans sprangen nicht nur, sie sangen dann beim zweiten Song ‚Loveless‘ sogar gleich mit. Die Bühne war jetzt in leichten Nebel und rotes Licht gefärbt, und fast unbemerkt befanden sich dann auch schon die ersten Fans direkt auf der Bühne – und nun begann eine riesige Crowdsurfing Party- das war wirklich cool.

Immer wieder standen Fans auf der Bühne und Dennis hat sogar mal mitgeholfen, als es nicht so richtig klappen wollte … Die Hauptstadt war wirklich gut drauf, und das an einem Donnerstag – Respekt! Dennis sagte später: „Das ist das zweite Konzert auf der Tour – gestern Hamburg war schon toll – aber das sollte für die Hauptstadt kein Problem sein, oder?“ Das Publikum war nun total im Konzert versunken, die komplette Masse bewegte sich ununterbrochen hin und her. Ansagen von der Bühne, wie zum Bespiel: ‚Oh, ihr seid viel zu leise – macht doch Mal Lärm im Haus‘ trugen dann natürlich zu noch mehr Alarm im Club bei. Dann war Moshpit Time. Dennis sagte: ‚Ich möchte Chaos sehen‘. Es war wirklich unglaublich geil. Über 400 Menschen und kaum einer stand still. Nach etwa 70 Minuten endete mit dem Song ‚Saviour‘ ein toller Metal Abend.
Any Given Day sind jetzt noch für einige Konzerte in Deutschland unterwegs, im Juni wird die Tour in Großbritannien fortgesetzt.

Setlist Any Given Day
01. Start Over
02. Loveless
03. Endurance
04. Levels
05. Taking Over Me
06. In Deafening Silence
07. Coward King
08. Hold Back the Time
09. Lonewolf
10. Ignite the Light
11. Never Say Die
12. Arise
13. Never Surrender
14. Home is where the Heart is
15. Savior

Gallery Tenside

Gallery Heart Of A Coward

Gallery Any Given Day