Rock & Metal Webzine Österreich | pix666
  • Home
  • Konzerte
  • Vorschau
  • Interviews
  • CD Reviews
  • Specials
  • About
  • Archiv
  • Social Media
    • Facebook
    • Instagram
    • Youtube
    • TikTok
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
  • Link zu TikTok

ALBUM DES MONATS: AMON AMARTH – THE ALLFATHER AWAKENS (Metal Blade Records / Sony Music) VÖ 02.10.2026

© Napalm Records, Xandria

Wenn die nordischen Götter zum Angriff blasen, bleibt kein Stein auf dem anderen! AMON AMARTH melden sich im Oktober 2026 mit ihrem neuen Studioalbum The Allfather Awakens zurück und zeigen eindrucksvoll, dass sie auch nach Jahrzehnten im Metal-Geschäft nichts von ihrer Durchschlagskraft eingebüßt haben. Die Schweden setzen erneut auf ihre bewährte Kombination aus wuchtigen Gitarren, mächtigen Melodien und jeder Menge nordischer Mythologie. Das Ergebnis ist ein Album, das von der ersten Minute an ordentlich Druck macht und gleichzeitig mit einigen interessanten Überraschungen aufwartet.

Gleich zu Beginn wird mit „Gjallarhorn“ ordentlich Alarm geschlagen. Die erste Singleauskopplung lässt keine Zweifel daran, dass AMON AMARTH ihren charakteristischen Sound weiterhin bestens beherrschen. Massive Riffs treffen auf Johan Heggs markantes Growling, während sich die eingängigen Melodiebögen sofort festsetzen. Ein energiegeladener Einstieg, der geradezu danach schreit, auch live für ausgelassene Stimmung zu sorgen.

Mit „Eight Legs Of Thunder“ geht die Reise anschließend tief hinein in die nordische Sagenwelt. Im Mittelpunkt steht Sleipnir, Odins sagenumwobenes Pferd mit den acht Beinen. Musikalisch wird daraus eine kraftvolle Metal-Hymne, die mit donnernden Gitarren und einer ordentlichen Portion Pathos daherkommt. Genau diese Mischung aus musikalischer Wucht und epischer Erzählkunst macht den besonderen Reiz der Schweden aus.

Auch im weiteren Verlauf bleibt das Niveau erfreulich hoch. „Kvasir’s Blood“ und „We Rule The Waves“ präsentieren sich als zwei weitere starke Nummern, die sich hervorragend in das Gesamtgefüge einfügen. Hier gibt es keine Experimente um jeden Preis, sondern AMON AMARTH in einer Form, in der man sie kennt und schätzt. Trotzdem wirkt das Material keineswegs wie eine Wiederholung früherer Veröffentlichungen. Die Songs besitzen genügend Eigenständigkeit und vermitteln durchgehend den Eindruck einer Band, die nach wie vor mit voller Überzeugung bei der Sache ist.

© Napalm Records, Xandria

Eine ganz andere Facette offenbart sich mit „Upphaf“. Hier lassen es die Schweden überraschend ruhig angehen und betreten musikalisches Neuland: Erstmals in ihrer Bandgeschichte findet sich ein vollständig akustisches Stück auf einem Album. Statt donnernder Drums und verzerrter Gitarren stehen diesmal Atmosphäre und Klangfarben im Vordergrund. Das Ergebnis ist ein wunderbar mystischer Moment, der die nordische Seele der Band auf eine völlig neue Art zum Ausdruck bringt. Ein mutiger Schritt, der sich absolut bezahlt macht und dem Album eine zusätzliche emotionale Ebene verleiht. Doch die Ruhepause ist nur von kurzer Dauer.

Mit „Die With A War Cry“ kehrt die Band wieder zu ihrer gewohnten Angriffslust zurück. Spätestens bei „Raven God“ wird dann eines unserer persönlichen Highlights gezündet. Der Song überzeugt mit einer besonders gelungenen Verbindung aus Härte, Melodik und epischer Atmosphäre und hat definitiv das Zeug dazu, sich dauerhaft in den persönlichen Favoritenlisten festzusetzen. Auch der Titeltrack „The Allfather Awakens“, das kämpferische „Oden’s Hunt“ und das abschließende „Ascending Like an Eagle“ wissen zu überzeugen. Langweilig wird es auf dieser Reise durch die Welt der nordischen Götter jedenfalls zu keiner Zeit. Vielmehr gelingt es AMON AMARTH, die Spannung bis zum letzten Ton aufrechtzuerhalten und ein Album abzuliefern, das sowohl eingefleischte Fans als auch Liebhaber melodischer Death-Metal-Klänge begeistern dürfte.

Konstant hohes Niveau scheint bei AMON AMARTH mittlerweile zum Standard zu gehören. Nach mehreren Nummer-1-Alben und sogar einer Goldenen Schallplatte konnten die Schweden ihre Erfolgsgeschichte auch mit „The Allfather Awakens“ fortsetzen. Im deutschsprachigen Raum landete das neue Werk jeweils in den Top 5, in Österreich ging es sogar bis auf Platz 2 nach oben. Ein beachtlicher Erfolg, der einmal mehr zeigt, wie groß die Fangemeinde der Melodic-Death-Metal-Könige nach wie vor ist.

Fazit 

Mit The Allfather Awakens liefern AMON AMARTH ein rundum überzeugendes neues Werk ab. Natürlich bleiben die Schweden ihrem unverwechselbaren Stil treu und erfinden den Melodic Death Metal nicht neu. Warum auch, wenn das Zusammenspiel aus brachialen Riffs, hymnischen Refrains und nordischer Mythologie nach wie vor so hervorragend funktioniert? Besonders erfreulich ist, dass neben den gewohnten Metal-Geschossen auch Platz für neue Ideen bleibt. Das akustische „Upphaf“ ist dafür das beste Beispiel und sorgt für einen spannenden Kontrast. Die Scheibe steckt voller starker Songs, weshalb die Wahl eines persönlichen Highlights gar nicht so einfach fällt. Wenn wir uns dennoch festlegen müssten, hätte „Raven God“ wohl die Nase vorne. Der Track ist für uns einer jener Momente, die auch nach mehreren Durchläufen besonders im Gedächtnis bleiben.


Pix666 vergibt 9,5 / 10 Punkte

TRACKLIST

01 Gjallarhorn
02 Eight Legs of Thunder
03 Kvasir’s Blood
04 We Rule the Waves
05 Upphaf
06 Die With a War Cry
07 Raven God
08 The Allfather Awakes
09 Oden’s Hunt
10 Ascending Like an  Eagle

Hier geht es zum aktuellen Video:

Cover und Grafik © 2026 Amon Amarth & Metal Blade Records

Tour 2026

03.11.2026 – 🇦🇹 Wien, Gasometer
04.11.2026 – 🇩🇪 Bamberg, Brose Arena
06.11.2026 – 🇨🇿 Prag, O2 Universum
07.11.2026 – 🇩🇪 Berlin, Velodrom
08.11.2026 – 🇩🇪 München, Zenith
10.11.2026 – 🇮🇹 Mailand, Alcatraz
11.11.2026 – 🇨🇭 Zürich (Dübendorf), The Hall

Search Search

Neueste Beiträge

  • WIENER ROCK & METAL ZOMBIEBALL 2026 – Konzertbericht2. November 2026 - 11:00
  • PIX666 TOP 5 OKTOBER 20261. November 2026 - 6:50
  • TEIFLJOGD OPEN AIR 2027 – Festivalvorschau23. Oktober 2026 - 14:07
  • SUICIDE COMMANDO – Wien 27.02.2027 – Konzertvorschau22. Oktober 2026 - 16:44
  • TARJA – Wien 17.10.2026 – Konzertbericht19. Oktober 2026 - 11:42
  • SERENITY – Wien 26.02.2027 – Konzertvorschau16. Oktober 2026 - 13:26
  • DRACONIAN – Wien 24.02.2027 – Konzertvorschau16. Oktober 2026 - 12:34
  • SÓLSTAFIR & ENSLAVED – Wien 25.02.2027 – Konzertvorschau16. Oktober 2026 - 12:10
  • MOONSPELL – Wien 25.03.2027 – Konzertvorschau16. Oktober 2026 - 11:40
  • AMORPHIS – Wien 28.01.2027 – Konzertvorschau16. Oktober 2026 - 11:05

Folge uns auf Facebook

Häufig gesucht

area 53 festival austrian metal black metal club Dark Malta Festival dark troll festival dark wave death metal Electro electronic female fronted festival folk gothic grausame töchter hard rock industrial interview live location Lord Of The Lost metal metalcore mittelalter Mono Inc. open air pagan pix 666 top 5 Post Punk rock rock castle Solar Fake Sven Friedrich symphonic metal szene wien the devastation ton music productions Video der Woche vienna metal meeting viper room vienna Vlad in Tears vorschau wave gotik treffen wien österreich

Events und Tickets Vienna

Mit dem Flugzeug zum Konzert?


Tickets schnell und sicher bei OeTicket



Musik, Merch & More



Lesen mit eReadern von Thalia



Konzerttickets sicher und bequem bei oeticket



Mach deinen Deal bei Booking.com


Du suchst ein Geschenk?



Hotel? Trivago.



Dein Fan-Merch & Accessoires bei EMP



Mit coolen Sneakers zum Konzert?



* Bei einer Bestellung über die Links unserer Werbepartner erhalten wir eine Provision. Wenn du eine Bestellung über den verlinkten Anbieter tätigst, entstehen für dich keine zusätzlichen Kosten.

© Copyright - 2016-2026 Pix666
  • Impressum und Datenschutzerklärung
  • Cookie-Richtlinie
Link to: WIENER ROCK & METAL ZOMBIEBALL 2026 – Konzertbericht Link to: WIENER ROCK & METAL ZOMBIEBALL 2026 – Konzertbericht WIENER ROCK & METAL ZOMBIEBALL 2026 – Konzertbericht
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen