QUICKIE DER WOCHE: Das Kurzinterview mit Niklas Kahl (Lord Of The Lost) April 2019


von Marko Jakob


Pix666: Seit etwas mehr als eineinhalb Jahren bist du jetzt Drummer bei Lord of the Lost. Vorher hast du auch schon in anderen Bands gespielt, zum Beispiel bei Stahlmann, Erdling, oder live bei Oomph. Fühlst du dich bei Lord Of The Lost angekommen? Was ist bei Lord Of The Lost anders, als bei den anderen Bands und hörst du privat auch ähnliche Musik, wie die der Bands, in denen du gespielt hast bzw. aktuell spielst?

Niklas:
Angekommen? Ja! Lange schon! Als ich den allerersten Song meiner allerersten Lord Of The Lost Show spielte, auf dem RockHarz Festival 2017, hatte ich ein unbeschreibliches Gefühl des Nachhausekommens, das ich bis dahin nicht kannte. Diese Band und diese Crew harmonieren so unglaublich gut miteinander, das lässt sich nicht beschreiben. Arsch auf Eimer. In allen Punkten.
LOTL legen die Messlatte insbesondere bei Kreativität und Professionalität ganz weit nach oben. Aber klar, nach 10 Jahren Bandgeschichte weißt du natürlich sehr viel mehr, worauf es ankommt, als mach vielleicht nur zwei oder vier Jahren.


Pix666: Trotz eures ständig wachsenden Erfolges scheut ihr den Kontakt zu den Fans nicht – im Gegenteil. Ihr verlost Meet & Greets, setzt euch stundenlang z.B. in den Saturn und gebt Autogrammstunden. Trotzdem kommt ihr dann nach den Konzerten nochmals zu den Fans raus. Denkst du, diese Nähe zu den Fans ist eines der Puzzleteile für euren Erfolg? Ist dies für dich wie ein Teil des ‚Jobs‘, oder machen dir die ausgiebigen Gespräche mit den Fans auch nach einem anstrengenden Konzert Spaß?

Niklas: Ja, ich denke, dass der Umgang mit den Fans erfolgsentscheidend für jede Band ist! Eine Band ist nichts ohne ihre Fans. Und wenn du eben diese Fans dann auch noch scheiße behandelst, … nee. Natürlich kann man es nicht immer allen Leuten in allen Punkten recht machen, aber ich persönlich nehme mir gerne die Zeit und unterhalte mich mit den Leuten. Das mag ich sehr.


Pix666: Ihr habt euch in der Vergangenheit doch relativ ausgefallene Länder für Liveauftritte ausgesucht – Mexico, China usw. – demnächst steht ein Konzert auf Malta auf eurem Plan. Schaust du dir, wenn es die Zeit erlaubt, Land und Leute an und welches der Länder hat dir bisher am besten gefallen? Welches wäre ein Wunschland, in dem du gern spielen würdest?

Niklas:  Ausgesucht haben wir uns gar nichts. Es gab in allen Ländern Veranstalter, die Bock auf uns hatten und das Risiko in Kauf genommen haben, uns nach Mexico, China, Russland etc. zu holen. Wenn der Tagesplan erlaubt, mache ich gerne einen auf kulturell und schaue mir die Städte an, ja. Ich habe keine Ahnung, in welchem Land ich ganz explizit spielen wollen würde.


Pix666: Danke, dass du dir die Zeit genommen hast und viel Spaß weiterhin bei eurer Tour.