VIENNA CORE FEST 2026 live in der ((Szene)) Wien 11.04.2026

von Lucifera.Noir Lesedauer 5 Minuten


Das Vienna Core-Fest 2026 verzauberte die ((Szene)) Wien wieder in einen Ort voller Energie, brachialer Riffs und intensiver Core-Vibes! Mit tollen einheimischen Bands und zwei extrem starken internationalen Acts ist es FFS Bookings Austria erneut gelungen, ein fantastisches Line-Up zusammenzustellen. So stellten zum Beispiel Space Of Variations ihr neues Album ‚Poisoned Art‘ vor und die Headliner von Never Obey Again setzen bei ihrer allerersten Show in Wien ein dickes Ausrufezeichen.

TYPE SIX eröffnen das Vienna Core Fest 2026 – Energiegeladener Auftakt mit Songs von ‚Dear Gravity‘

Type Six aus Wien hatten die Ehre, das Vienna Core Fest 2026 zu eröffnen – und legten einen Auftakt hin, der sich hören und sehen lassen konnte. Schon nach den ersten Tönen strömten die Besucher von der Bar und dem Biergarten zur Bühne und sorgten für eine starke Kulisse für den Opener. Die Band, die Anfang März ihr Debütalbum ‚Dear Gravity‘ veröffentlicht hat, präsentierte an diesem Abend einen großen Teil der neuen Songs live. Besonders ‚Scarlet‘ stach hervor: schnell, heavy und genau der richtige Track, um den ersten Moshpit des Abends zu eröffnen. Nicht nur das Tempo überzeugte, auch die Melodie passte perfekt zum energiegeladenen Geschehen vor der Bühne. Ein Highlight war der Moment, als der Sänger kurzerhand ins Publikum ging – begleitet von immer lauter werdendem Jubel. Die Crowd war spätestens hier komplett abgeholt. Viel zu schnell näherte sich das Set dem Ende, doch Type Six verabschiedeten sich mit einem starken Finale. Beim letzten Song hieß es: alle Hände nach oben – und das Publikum folgte geschlossen.

Setlist: 01 Blood Moon 02 Room 320 03 Scarlet 04 Obscurity 05 Dear Gravity 06 The Burrow

https://www.facebook.com/typesixband



STREET TO THE OCEAN – Circle Pits, neue Songs und pure Hardcore-Energie

Street To The Ocean sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Wiener Metalcore- und Hardcore-Szene – und genau das wurde beim Vienna Core Fest 2026 einmal mehr eindrucksvoll bestätigt. Mit der klaren Ansage „Circle Pit, Circle Pit!“ dauerte es keine Sekunden, bis sich die Menge in Bewegung setzte und die erste große Eskalation des Abends ihren Lauf nahm. Die Energie vor und auf der Bühne war sofort auf Maximum. Der tätowierte Sänger wurde schnell zum Blickfang: eine echte Erscheinung mit kräftiger Stimme und intensiver Bühnenpräsenz, die das Publikum mühelos mitriss. Los ging es mit Songs der 2025er Single, die direkt zündeten und die Crowd weiter anheizten. „Bewegt euch!“ – diese Aufforderung ließ niemanden stillstehen. Die Band nutzte den Auftritt auch, um einen Vorgeschmack auf ihr kommendes Album zu geben: „In ein paar Tagen erscheint unser neues Album – ein paar Songs davon spielen wir heute.“ Die neuen Tracks fügten sich nahtlos ins Set ein und wurden vom Publikum begeistert aufgenommen. Ein besonderer Moment folgte mit ‚Blood Ocean II‘, das als „3/4 Takt Walzer“ angekündigt wurde – allerdings natürlich in typischer, harter Street To The Ocean-Manier. Die Ansage „Ich brauche eure Bewegung bei dem Song!“ ließ keinen Zweifel daran, was jetzt gefragt war: volle Beteiligung. Von Anfang bis Ende lieferten Street To The Ocean eine intensive, schweißtreibende Show, die sowohl alte Fans als auch neue Zuhörer überzeugte.

Setlist: 01 Cuts 02 Split 03 Grudge Speaker 04 Parting Gift 05 Blood Ocean II 06 Fleshbound 07 Wither 08 Deadweight 09 Blood Ocean 10 Heartfelt Hate

https://www.facebook.com/streettotheocean



SPACE OF VARIATIONS mit ‚Poisoned Art‘ und starker Live-Performance in Wien

Space Of Variations sorgten beim Vienna Core Fest 2026 von der ersten Sekunde an für eine mitreißende Atmosphäre. „Wie geht’s euch, Wien?“ – mit dieser Begrüßung war die Verbindung zum Publikum sofort da und die Stimmung erreichte direkt ein beeindruckendes Level. Die Band ist aktuell mit ihrem neuen Album ‚Poisoned Art‘ auf Tour und zeigte sich entsprechend perfekt eingespielt. Jeder Song saß, jede Bewegung wirkte durchdacht – eine Show wie aus einem Guss. Immer wieder bedankte sich die Band beim Publikum, sogar auf Deutsch, was für zusätzliche Sympathiepunkte sorgte. Musikalisch lag der Fokus klar auf dem neuen Material. „Heute spielen wir die meisten Songs vom neuen Album“, kündigte die Band an – inklusive Hinweis auf Vinyls und CDs am Merchstand für die Fans. Auf der Bühne herrschte dabei durchgehend maximale Action, während vor der Bühne ein wild springendes Publikum die Energie spiegelte. „Endlich fühle ich euch“, sagte der Sänger – ein Moment, der zeigte, wie intensiv die Verbindung zwischen Band und Crowd war. Dieser Energieaustausch zog sich durch das gesamte Set. Zum Finale wurde es dann noch einmal besonders: Mit ‚Tibet‘, einem echten Dauerbrenner, den die Ukrainer seit rund acht Jahren als festen Bestandteil ihrer Shows haben, brachte die Band den Saal endgültig zum Beben. In den letzten Minuten der Show stand dann der Sänger mitten im Publikum und feierte gemeinsam mit den Fans. Ein Auftritt, der eindrucksvoll bewies, warum Space Of Variations international so gefragt sind.

Setlist: 01 Mayday 02 Halo 03 Vein 4 Back To Dirt 05 Tribe 06 Razorblade 07 Doppelganger 08 Ghost Town 09 Someone Else 10 Tibet 11 Echo (Outro)

Hier kannst du das neue Album ‚Poisoned Art‘ kaufen. *

https://www.facebook.com/SpaceOfVariations



LEONS MASSACRE – Steirische Metalcore-Power begeistert das Publikum

Leons Massacre aus der Steiermark machten beim Vienna Core Fest 2026 von Beginn an klar, warum sie zu den festen Größen der österreichischen Core-Szene zählen. „Wir sind aus der Steiermark“ – mit dieser Ansage und einem Dank an alle anderen Bands übernahmen sie die Bühne und knüpften nahtlos an die starke Stimmung des Abends an. Leons Massacre und das Vienna Core Fest – das passt einfach. Bereits 2024 sorgten die Steirer hier für Aufsehen, und auch bei Auftritten wie dem Area 53 Festival 2025 bewiesen sie zuletzt eindrucksvoll, dass sie sowohl in kleinen Clubs als auch auf großen Open-Air-Bühnen überzeugen können. Die Crowd war von Anfang an voll dabei. Ein besonderer Moment ließ nicht lange auf sich warten: „Jetzt alle auf die Knie!“ – die Aufforderung wurde ohne Zögern umgesetzt. Sekunden später sprangen alle gleichzeitig nach oben, und die Energie im Raum entlud sich in purem Chaos vor der Bühne. Auch musikalisch hatten Leons Massacre einiges zu bieten. Mit ihrer 2023er Single „Gravity“ lieferten sie einen echten Höhepunkt im Set, der vom Publikum lautstark gefeiert wurde. Generell bot die Band knapp vierzig Minuten lang eine starke Mischung aus Metalcore und Post-Hardcore, die sowohl technisch als auch emotional überzeugte. Zum Abschluss hieß es noch einmal: „Gebt nochmal richtig Gas!“ – und genau das tat das Publikum. Ein intensiver Auftritt, der zeigte, wie eingespielt und durchschlagskräftig Leons Massacre live sind.

Setlist: 01 Closure 02 Lock And Key 03 Gravity 04 This Earth Is Priceless 05 Attitude 06 Sleepless 07 Downfall 08 Helmsman

https://www.facebook.com/leonsmassacre



NEVER OBEY AGAIN – Modern Metal-Headliner aus Italien überzeugt mit starker Live-Show

Never Obey Again lieferten als Headliner des Vienna Core Fest 2026 eine beeindruckende Show ab und sorgten für eine durchgehend energiegeladene Atmosphäre. Obwohl die Band erst 2023 gegründet wurde, können sie bereits zwei Alben vorweisen und haben sich mit aufwendig produzierten Videoclips und hunderttausenden Aufrufen eine beachtliche Fanbase aufgebaut. „Wir sind zum ersten Mal in Wien“ – und die Fans bereiteten der Band einen tollen Empfang. Von Beginn an überzeugten Never Obey Again mit einer starken Performance, charismatischer Ausstrahlung und einer enormen Bühnenpräsenz. Der Funke sprang sofort auf das Publikum über – stillstehen war hier keine Option. Musikalisch präsentierte die Band eine abwechslungsreiche Mischung aus modernem Metal, die sowohl harte Riffs als auch eingängige Melodien vereinte. Mit ihrer neuen Single ‚What Lies Above‘ zeigten sie eindrucksvoll, wohin die Reise aktuell geht. „Wir sind neun Stunden gefahren und sind froh, dass ihr alle hier seid – ihr seid toll“, diese dankbaren Worte richtete die Band an das Wiener Publikum. Ein weiteres Highlight folgte sofort im Anschluss: „Das nächste Stück heißt ‚Toxic Feelings‘ – kann ich euch alle springen sehen?“ – und Wien lieferte. Die Energie im Raum blieb bis zum Schluss auf konstant hohem Niveau. Schon in wenigen Tagen erscheint bereits die nächste Single der Band.  ‚Play Pretend‘ wird dann sicherlich beim Auftritt der Italiener beim Area 53 Festival auch live zu hören sein. Eines steht fest: Die Festivalbesucher können sich jetzt schon auf eine starke Show freuen, also bitte nicht verpassen.

Setlist: 01 Give Me A Fuckin‘ Break 02 Never Feel Never Feel 03 Stronger 04 G.O.D. (Given Or Denied) 05 What Lies Above 06 Animal By Choice 07 Plastic Love 08 Toxic Feelings 09 The Storm 10 Control 11 9:45

https://www.facebook.com/neverobeyagain


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