QUICKIE DER WOCHE: Das Kurzinterview mit David Dannenberg (Voidemolition)

von Marko Jakob


Pix666: Hallo David, danke für deine Zeit. Geht dir gut und bist du gesund? Wie geht es den anderen Jungs von Voidemolition?

David: Hi! Den Jungs und mir geht es sehr gut und wir sind alle putzmunter. Es ist momentan eine stressige Zeit, aber zugleich ist es auch sehr aufregend!


Pix666: Stell doch bitte deine Band Voidemolition mal vor. Wie habt ihr euch kennengelernt und welche Art von Musik macht ihr?

David: Voidemolition, es wird übrigens „void’molition“ gesprochen, hat sich im Sommer 2015 gegründet. Wir haben uns über Facebook Musikerforen kennen gelernt. Zu Beginn gab es ein paar Wechsel in der Besetzung, aber nun sind wir ein eingefleischtes Team. Wir betiteln unsere Musik als Modern Metal. Der Kern unserer Musik geht in die Richtung Metalcore, jedoch fließen bei uns mehrere Einflüsse mit ein. Es ist schwierig genau festzulegen.


Pix666: Vor einigen Tagen ist eure Single ‚Sanity‘ erschienen. Wie waren die bisherigen Reaktionen der Fans auf den Song?

David: Wir sind überwältigt! Es erreichen uns positive Rückmeldungen, wir lesen begeisterte Kommentare, man wünscht uns, dass wir bald auf großen Bühnen spielen können, denn dort gehöre unsere Musik hin. Es ist einfach unfassbar schön!


Pix666: Wie produziert ihr eure Songs, gibt es da innerhalb der Band eine Aufgabenteilung? Von welchen Themen handeln eure Songs?

David: Die Songs werden von Timo, Björn und mir geschrieben. Meist erstellt einer von uns ein Konstrukt, an dem wir dann zu zweit oder zu dritt feilen. Steht der Song instrumental, beginne ich einen Text dazu zu entwickeln. Danach wird eine PrePro (Preproduction) bei Björn aufgenommen, um zu überprüfen, ob alles auch so zusammenwirkt, wie wir uns das vorstellen. Zu guter Letzt geht es dann ins Studio.

Wir behandeln Themen, in die sich die Hörer hineinfühlen können. Emotionale Themen, Trennung, Streit, aber auch psychologische Aspekte. Unser kommendes Album behandelt viele Facetten der mentalen Gesundheit.



Pix666: Zum Song ‚Sanity‘ habt ihr auch einen Videoclip veröffentlicht.  Wo habt ihr den Clip gedreht, wie lange dauert sowas und wie zufrieden ist die Band mit dem Ergebnis?

David: Das Video wurde in Kooperation mit der Filmproduktion AlphaAlias im alten Rhombus Gelände in Wermelskirchen gedreht. Wir bekamen Zugang zu einem sehr alten Bunker unterhalb des Geländes. Die Zusammenarbeit mit den Besitzern Schulte und vom Stein war ausgezeichnet. Insgesamt hat es einen Tag gedauert alles abzudrehen, da wir wegen der vorherrschenden Gesundheitsverordnung auch im Schichtbetrieb gedreht haben. Wir sind überaus zufrieden mit dem Endergebnis!


Pix666: Wie wichtig ist für euch das Medium Videoclip und welchen Stellenwert hat für euch generell Social Media?

David: Musikvideos sind wichtige Bestandteile, um Reichweite und Aufmerksamkeit zu erregen. Hier hat der Hörer nicht nur die Musik zum Anhören, sondern bekommt auch eine visuelle Darstellung des musikalischen Themas geboten. Dadurch kann man noch mehr aussagen. Wir drehen zu fast jeder Single ein Musikvideo.

Social Media ist in der heutigen Zeit nicht wegzudenken und gerade für Musiker essenziell, um Reichweite zu generieren und Hörer/ Fans zu gewinnen. Wir legen aktuell großen Fokus auf Instagram, gefolgt von Facebook.


Pix666: Verfolgst du da auch die Statistiken, wo zum Beispiel eure Hörer herkommen? Ich finde sowas immer total spannend.

David: Ja, gerade bei Spotify for Artists ist es teilweise echt lustig, woher unsere Hörer stammen. Da gibt es ebenfalls Listen der Top Städte, in denen wir gehört werden. Es bringt einen schon zum Schmunzeln, wenn zwischen deutschen Städten wie Remscheid, Wuppertal und Düsseldorf dann auf einmal Mexiko Stadt steht.


Pix666: Wie weit seid ihr mit der Arbeit am neuen Album? Gibt es schon einen Termin für die Veröffentlichung und was wird die Fans erwarten?

David: Das Album ist fast komplett. Im August begeben wir uns ein letztes Mal ins Studio. Von da an wird alles sehr schnell gehen. Wir planen das Album im Herbst zu veröffentlichen. Es werden digital 8 Tracks vorhanden sein, auf der physischen CD gibt es noch zwei Bonustracks. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem Album einen gewaltigen Schritt nach vorne gehen werden.


Pix666: Wenn man neue Songs veröffentlicht, möchte man ja bestimmt mit den neuen Songs so schnell wie möglich auf die Bühne. Gibt es schon Pläne für eine Tour oder Festivalauftritte?

David: Aufgrund der aktuellen Situation ist die Konzertplanung weiterhin mit Hürden verbunden. Wir haben für dieses Jahr allerdings bereits ein paar Konzerte sicher, zum Beispiel am 21.08.21 das Löwenschrei Festival in Remscheid oder das Laut&Hart Festival in Solingen am 23. Und 24.11.21. Wir planen eine Albumreleasetour für 2022.



Pix666: Du bist jetzt seit über 5 Jahren mit deiner Band unterwegs. Was waren für dich bisher die unvergesslichsten Momente, die du als Musiker erlebt hast?

David: Da gibt es viele Situationen. Unser dritter Auftritt beim Wuppertaler Schülerrock 2016 vor 3500 Zuschauern, als Support für die schwedische Groove-Death Metal Gruppe Chugger 2017 zu spielen, etliche Konzerte, auf denen Leute nach der Show auf mich zukamen, um mir zu sagen, wie unfassbar überwältigt sie von unserer Musik waren. Und dieses Jahr erhielten wir eine Nachricht von einem Jungen aus Kalifornien, der sich für unsere Musik bedanken wollte, weil sie ihm sehr geholfen habe und sein einziger Wunsch war, dass ich ihm zu seinem Geburtstag „Happy Birthday“ aufnehme und zuschicke. Das hat mir wirklich das Herz erwärmt.


Pix666: Welche Wünsche und Träume hast du für Voidemolition für die Zukunft – wo würdest du euch am liebsten in etwa 5 Jahren sehen und auf welchen Bühnen würdet ihr am liebsten mal stehen?

David: Ich wünsche mir für die Band, dass unsere Musik sich über den ganzen Globus verteilt und wir in der Lage sein werden große Touren spielen zu können. In 5 Jahren könnte ich mir vorstellen, dass wir eine etablierte Band in der Szene sind, die auf den Bühnen von Festivals wie Vainstream, Impericon, Summerbeeze, Reload Festival, Full Force oder vielleicht sogar Wacken spielen kann.


Pix666: Was machst du, wenn du dich nicht mit Musik beschäftigt – hast du als Ausgleich vielleicht einige interessante Hobbies?

David: Musik nimmt schon einen großen Teil meiner Zeit ein. Auf privat singe ich sehr viel und spiele dazu Akustikgitarre. Ich bin aber auch ein Gamer und liebe es beim Zocken einfach mal abzuschalten. Ebenso liebe ich es Schwimmen zu gehen. Immerhin war ich mal Leistungsschwimmer.


Pix666: Gibt es noch etwas, was du den Fans mit auf den Weg geben möchtest, vielleicht ein paar zusätzliche, neue Infos über Voidemolition?

David: Ich möchte mich vor allem für die bisherige Unterstützung bedanken, die wir seit dem Beginn der Band erhalten! Und wir können euch versichern, dass das Album eine große Nummer wird, wir uns aber niemals darauf ausruhen werden. Denn nach dem Release ist vor dem Release!


Pix666: Vielen Dank für die interessanten Antworten und viel Erfolg mit dem Album – Bleib gesund!


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Fotos © AlphaAlias